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Startinfo!

  • Diese Site ist im Februar 2009 ans Netz gegangen und wird seither sporadisch, phasenweise vielleicht sogar kontinuierlich erweitert.
  • Ein lebendiges Internet- Portal ist wie jeder lebende Organismus eine permanente Baustelle!
  • Hier findest du weiterhin immer wieder neues, unterschiedlichstes und thematisch interessantes Material — nach Möglichkeit thematisch geordnet.
  • Also auch hier ab und an mal wieder rein schauen!
  • Ich hoffe, dass ich mit den Informationen welche  diese Homepage bietet, (ohne den Anspruch von Wissenschaftlichkeit und Vollständigkeit zu erheben) euch wichtige Anregungen liefern werde, eure Gärten in Richtung Nachhaltigkeit und einzigartiger Schönheit welche sich eben nicht ausschließen, zu erweitern, umzugestalten und aufzuwerten.
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Herzlich willkommen auf einer etwas anderen Gartenseite!

Hallo liebe Garten- und Bambus- Freunde,

Seitdem wir Menschen aus dem Paradies (dem Garten Eden) vertrieben wurden, haben wir versucht in unseren irdischen Gärten ein Abbild unseres verlorenen Paradieses zu erschaffen.
Jeder der in der Lage ist über einen Garten verfügen zu können, sollte sich deshalb glücklich schätzen!

Denn so ein Garten ist gewissermaßen eine universelle Projektionsfläche für Wunschvorstellungen von einer eigenen Außenwelt - mal sehr diffus - bis mal sehr konkret.
Fast alles ist möglich - jedenfalls lassen die bereits zur Verfügung stehenden Erfahrungen in unseren Breiten Raum für die Umsetzung unterschiedlichster Vorstellungen.

Hier kann jeder der nach Harmonie oder Spannung zwischen Gegensätzen strebt eine eigene Pseudowelt schaffen.

Der normgerechte Garten dominiert!

Die überwiegende Mehrzahl der Gartengestalter und Gartenverwalter kreieren frei nach dem Motto - die Welt da draußen ist so komplex und unkontrollierbar und da setzte ich meinen Gegenpol - da kann ich alles kontrollieren.
Standardisierte Vorstellungen werden übernommen — Linearität und Uniformität herrschen vor.
Wohlgeordnete Monokulturen mit Hecken in Quader Form, perfekter Rasen mit gleich langen parallel angeordneten Grashalmen, bereits welkende und absterbende Pflanzenteile werden aussortiert, abgeschnitten, abgefallenes Laub weggekehrt, aufgesaugt und zügig aus dem Blickfeld entsorgt.
Man will ja schließlich befriedigt und erbaut werden und da muss der unliebsame Gedanke an das Vergehen, das Absterben und den Tod an sich schnell verdrängt werden.

Diese und andere einseitige Betrachtungsweisen steigern das bereits vorhandene Ungleichgewicht und führen auf größere Maßstäbe übertragen zwangsläufig in unterschiedlichste Krisen.
Bevor ich diesen philosophischen Faden, der das ganze Ausmaß der Zusammenhänge erahnen lässt an anderer Stelle weiter spinne, möchte ich hier erst mal wieder zum Thema Garten zurückfinden.

Die Zukunft — ein Garten Eden auf Erden ist möglich!

Mir schwebt ein Garten vor, der sich selbst genügt und keine Unterscheidung induziert zwischen Ziergarten und Nutzgarten.
Alles was der Garten hervorbringt ist für den Menschen und für die Kleintiere (auch schon mal Großtiere wie Hirsch, Wildschwein oder ein bedauernswerter Bruno, wenn der Garten nicht eingefriedet ist) die darin leben nützlich.

Das bedeutet, dass es in ihm keinen so genannten Abfall gibt, der dem System entnommen wird, sondern dass alles biologische Material in den Kreislauf zurück geführt wird.

In letzter Konsequenz heißt das, das auch die ganz menschlichen (Stoffwechsel-)Produkte nicht mehr einfach schnell und unterirdisch weg gespült werden, sondern in einer Kompost- Toilette landen könnten.
Technisch richtig ausgeführt gibt es auch keine unangenehme Geruchsentwicklung aber dafür jede Menge Vorteile:

  • Das Dünger Problem im Garten wird entschärft - Kunstdünger hat eine sehr ungünstige Öko/Energiebilanz und weil so schwer dosierbar, wird häufig viel davon ungenutzt ins Grundwasser ausgespült und belastet dieses unnötig.
  • Naturdünger muss nicht erst umständlich herbeigeschafft werden.
  • Klärwerke werden entlastet.
  • Kostbares Trinkwasser, was sonst zur Spülung verwendet worden wäre, sofern kein eigenes Brunnenwasser oder gesammeltes Regenwasser zur Verfügung steht, wird eingespart.
  • Wenn die Benutzer dieses neuartig unkoventionellen stillen Örtchens sich auch noch salzarm und vegetarisch und ohne Medikamente (Antibiotika) ernähren, dann ist der resultierende Kompost auch noch recht hochwertig.


Alles zusammen hat als Struktur auch schon einen Namen und ist so neu auch nicht.

Permakultur!

- ist die geniale Idee einer nachhaltigen Boden Kultivierung.
Der Boden auf dem wir leben ist eben im wahrsten Sinne des Wortes unsere Lebensgrundlage.
Und meistens trampeln wir ziemlich gedankenlos und achtlos ebenfalls im wahrsten Sinne des Wortes auf ihm herum.
Diese Grundidee der Nachhaltigkeit bietet viel Spielraum für unterschiedlichste Umsetzungen.
Der Waldgarten ist eben auch nur eine Variante.
In der Rubrik alternative Gärten werde ich euch einige Umsetzungen die in Richtung Nachhaltigkeit zielen vorstellen.