Alternative Gärten
Wie bereits zu erwarten - steht hier nichts über den Standard- Garten!
Die klimatischen Voraussetzungen setzen unseren phantasievollen Vorstellungen bei der Umsetzung unserer Gartenträume doch leider ganz deut(sch)liche Grenzen.
Hier in Deutschland rund um den 50. Breitengrad haben wir etwa mittlere Jahresdurchschnittstemperaturen je nach Region von zirka 8 Grad bis 10 Grad Celsius.
Natürlich gibt es auch Regionen, die geringfügig darüber oder darunter liegen.
Viele andere Regionen unserer Erde, die auf dem gleichen Breitengrad Nord oder Süd liegen, sind jedoch wesentlich kälter.
Diesen glücklichen Umstand haben wir dem Golfstrom zu verdanken.
Deshalb sollten wir auch dafür Sorge tragen, alles zu tun, damit der Golfstrom nicht kollabiert (Klimaschutz).
Die derzeitige Situation einer bereits wahrnehmbaren Klimaerwärmung auch in unseren Breiten, lässt schon ein ziemlich breites Spektrum an Auswahlmöglichkeiten in unseren Gärten zu.
Diese Möglichkeit sollten wir doch auch ausschöpfen, um die Entwicklung einer großen Artenvielfalt in unserem Lebensraum zu gewährleisten.
Ein weiterer Aspekt den die experimentierfreudigen Exotengärtner für sich verbuchen können ist der Sachverhalt, dass sie das Potenzial an Artenvielfalt für den entsprechenden Ort neu definieren können.
Monokulturen gibt es ohnehin leider schon viel zu viele.
Die Wechselwirkungen der neu im System eingebrachten Spezies mit der angestammten heimischen Flora und Fauna verdienen dabei große Beachtung.
Es soll ja schließlich unbedingt verhindert werden, dass eine bestimmte neu eingebrachte Spezies sich unkontrolliert ausbreitet, sich exzessiv vermehrt und dadurch endemische Arten existenziell verdrängt.
Aber deutliche Rückschläge im menschlichen Gestaltungswahn gibt es in dieser Beziehung vornehmlich durch massive und teilweise lang anhaltende Kaltlufteinbrüche, welche die dazugehörigen Winter 1996/7, 2005/6 wieder für mehrere Jahre an Hand der unübersehbaren Spuren vor allem bei besonders experimentierfreudigen Exotengärtnern, unvergesslich machen.
Auch lange anhaltende sommerliche Dürreperioden und epidemisch auftretende Pflanzenkrankheiten sind mögliche Gründe für das Auftreten massiver Rückschläge.
Da gibt es einerseits das Prinzip präzise berechenbarer zeitlicher Wechselphasen in der linearen Bewegungs- Physik der Himmelskörper Tag/Nacht usw. und andererseits die vielen unberechnbaren nichtlinearen also dynamischen Prozesse wie beispielsweise Klima/Wetter auf denselben (sofern sie denn wie die Erde über eine Atmosphäre und einen heißen flüssigen Untergrund verfügen).
