Fargesien
Was seit etwa Mitte der vergangenen achtziger Jahre als sog. Gartenbambus in die deutschen Gärten Einzug hielt, waren die Fargesien Rufa und Murielae.
Mitte der neunziger kam es in deutschen Gärten zur großen Bambusblüte und danach zum Bambussterben, weil Fargesien die Blüte und Samenbildung im Gegensatz zu Phyllostachys nicht überleben.
Viele Gartenfreunde darunter auch ich, welche dieses Szenario damals miterlebten, haben sich darauf hin enttäuscht vom Bambus ab gewandt.
Leider zu Unrecht - wie ich heute mit gutem Gewissen sagen kann.
Heute bedauere ich es, erst wieder 2002 einen neuen Versuch mit Bambus unternommen zu haben.
Um wie viel weiter hätten meine Erfahrungen und die Entwicklung unseres Gartens dadurch heute schon sein können.
Fargesien wachsen horstig, erreichen bei uns in der Regel nicht mehr als 4 m Höhe und haben dünne Halme, die zum Teil weit überhängend wachsen, mit kurzen Seitenästen und zierlichem Laub.