Blauglockenbaum
Der volkstümliche Namen lautet Blauglockenbaum.
recht eindrucksvoll sieht man auf dem Foto unten die ungewöhnliche Größe der Blätter dieses Baumes.
In der Wachstumsgeschwindigkeit, besonders nach einem starken Rückschnitt verhält er sich einer heimischen Weide sehr ähnlich und reagiert mit schnell wachsenden frischen Trieben, welche in einer Wachstumsperiode dann durchaus 2 m und mehr nach oben zu legen kann.
Er ist bei warmer Witterung und guten Lichtverhältnissen außerordentlich wüchsig.
Nach drei bis fünf Jahren kommt der gut winterharte Baum zum Blühen (blaue bis violette glockenförmige Blüten) noch bevor sich die Blätter ausbilden dabei kann die Sorte "elongata" innerhalb von fünf Jahren auf 7 bis 9 m hoch wachsen.
Auffallend sind die außerordentlich großen tropfen/herzförmigen samtweichen Blätter.
Im mediterranen Raum beispielsweise wie im Bild (aus dem Tessin) hier unten gezeigt wird, wächst er regelrecht unkrautartig an den sozusagen unmöglichsten Stellen.
Im mediterranen Raum beispielsweise wie im Bild (aus dem Tessin) hier unten gezeigt wird, wächst er regelrecht unkrautartig an den sozusagen unmöglichsten Stellen.
Für einen derart schnell wachsenden Baum ist sein Holz ungewöhnlich resistent gegen Fäulnis (Pilze) wie auch Insektenfraß.
Die Maserung ist in der Textur recht feinkörnig und das Holz besitzt gute Formstabilität und Maßhaltigkeit bei Wechselfeuchte und ist deshalb in Aussehen und Verwendung einem hellen afrikanischen Mahagoni wie zum Beispiel Kaya nicht unähnlich.
Paulownia tomentosa |
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| Familie: |
Scrophulariaceae Braunwurzgewächse > Rachenblütengewächse |
| Allgemeine Bezeichnung: |
Blauglockenbaum, Foxglove Tree, Empress Tree |
| Pflanzengruppe: |
Bäume |
| Zone: |
5 - 11 |
| Herkunft: |
Asien > China |
| Verbreitung: |
in den warmen gemässigten Breiten, Subtropen und Tropen weit verbreitet |
| Habitus: |
laubabwerfender Baum bis ca. 20 m |
| Laub: |
mit gegenständig angeordneten, langgestielten, bis zu 25 cm langen, breit ovalen bis herzförmigen, samtigen, hellgrünen Blättern |
| Blüte: |
und duftenden, glockenförmigen, blau-violetten Blüten mit cremegelb und purpurfarben gezeichnetem Schlund in endständigen, bis zu 40 cm hohen aufrechten, viel verzweigten Rispen |
| Frucht: |
Kapseln |
| Verwendung: |
Garten-Solitär und Kübelpflanze für Terrasse und Wintergarten |
| Vermehrung: |
Samen / Stecklinge / Wurzelschnittlinge |
| Aussaat: |
als Lichtkeimer werden die Samen nur auf die Oberfläche von Kokohum oder einer Mischung aus Anzuchterde und 1/3 Sand oder Perlite / Vermiculite ausgestreut und leicht angedrückt oder nur sehr leicht bedeckt |
| Aussaatzeit: |
ganzjährig |
| Keimtemperatur: |
ca. 22 - 25°C, hell und konstant feucht halten, jedoch nicht naß |
| Keimzeit: |
ca. 4 - 6 Wochen |
| Weiterkultur: |
Sämlinge vereinzeln, wenn diese gut zu fassen sind |
| Standort: |
sonnig |
| Substrat: |
Einheitserde mit Zusatz von Sand, Perlite oder Vermiculite, um eine gute Wasserdurchlässigkeit zu gewährleisten |
| Gießen/Düngen: |
in den Sommermonaten reichlich wässern und wöchentlich 0,2%ig düngen oder einen Langzeitdünger verwenden |
| evtl.Schädlinge: |
Spinnmilben > besonders unter Glas |
| Überwinterung: |
hell oder dunkel bei mind. 0-5°C und nur soviel wässern, daß der Wurzelballen nicht völlig austrocknet. Paulownia ist absolut winterhart und kann ins Freiland gepflanzt werden |
| Merkmal: |
Zier- und Nutzpflanze |
| Weitere Arten: |
Paulownia catalpafolia, Paulownia elongata |