Winterharte Bananen
Musa Basjoo:
Musa Basjoo, die japanische Faserbanane ist die am längsten in Mitteleuropa
kultivierte Banane. Sie ist für jede Klimazone geeignet unter der
Vorraussetzung, keine Staunässe. Temperaturen bis zu minus 18 Grad sind
für ältere Musa kein Problem. Sie verhält sich wie eine Staude, sie friert
im Winter zurück und treibt im folgenden Frühling
wieder aus. Bis zu 4 bis 5 m Höhe, bei besten Bedingungen,
wird diese zu einem traumhaften Blickfang im Garten
und sollte nirgendwo fehlen. Wählen Sie einen sonnigen,
feuchten Standort. Nach den ersten tieferen Frösten erfrieren die Blätter,
dann die Blätter abschneiden und den verbleibenden Stamm abdecken.
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Die großen Blätter im Vordergrund gehören zur Musa Basjoo - die Blüten in der Mitte gehören zu einer Canna
Beschreibung:
Musa basjoo (Japanische Faserbanane) Japanische Faserbanane - Musa basjoo Pflanze: Immergrünes, bis 400 cm hohes Bananengewächs. Im Alter von 7-8 Jahre kann die rötlich-gelbe Blüte erscheinen. Darauf folgen ca. 8 cm lange und 3 cm breite Früchte. Nach der Fruchtreife stirbt die Pflanze ab, vorher sorgt sie durch zahlreiche Ableger für reichlich Nachwuchs. Familie: Musaceen - Bananengewächse. Herkunft: Ostasien (Japan, Riukkiu- Inseln). Standort: Sonnig bis halbschattig, windgeschützt. Gießen/Düngen: Während der Vegetationszeit reichlich mit kalkarmen Wasser gießen und wöchentlich düngen. Der Wurzelballen sollte stets feucht sein und nie austrocknen. Auch im Winter konstant leicht feucht halten. Schnitt: Lediglich vertrocknete Blätter ausschneiden. Überwinterung: Hell bei 10 ±5°C. Frosttolerant bis -5°C. Bei zu warmen Stand stellen sich leicht Spinnmilben ein. Umtopfen: Im März; wenn der Ballen gut durchwurzelt ist. Schädlinge: Des Öfteren Spinnmilben. Verwendung: Balkon und Terrasse, kalter und temperierter Wintergarten, Garten. Hinweise: Recht pflegeleichte Bananenpflanze, sehr gut auch im kalten Wintergarten einsetzbar. In klimatisch begünstigten Gegenden kann Musa basjoo mit Winterschutzmaßnahmen auch in Mitteleuropa im Garten ausgepflanzt werden. In Gartencentern erhältlichen Bananen sind meist keine frucht-tragenden Musa-Arten, sondern gehören zur Gattung Ensete! Winterschutz: Auspflanzen Größeres Loch ausheben als der Topf (Musa und Ensete sind Flachwurzler), mit Blumenerde o. Torf und eine Schaufel voll Sand mischen mit der Muttererde, und ebenerdig einpflanzen. Wenn möglich an Süd o. Südostseite vor einer schützenden Wand. Mit Rindermulcher 10-20cm hoch um den Wurzelbereich abdecken. Im Winter in einer 50 cm Höhe abschneiden, einen Kaninchenzaun Höhe 50 cm im Durchmesser von 60 cm herumgeben und mit Laub anfüllen und mit Folie oben abdecken so das auch etwas Luft Zirkulieren kann. (Bedecking befestigen.)
Musa sikkimensis:
Ebenfalls kältetolerante Banane aus dem Himalaya sowie aus Höhen bis 2.500m i.d. Bergen Nord-Westthailands, aus China, Myanmar und Indien. Bei M. sikkimensis gilt, daß tropische und subtropische Habitate empfindlicher als montane sind. Zügig wachsende Art bis 4 - 5 m mit rötlichem Stamm, in der Freilandkultur aber langsamer wachsend und nicht so groß wie M. basjoo. Die Neuaustriebe älterer Bananen sind ebenfalls rötlich gefärbt. Die Früchte sind süß und eßbar. Kultur wie bei Musa basjoo, sollte ev. trocken abgedeckt werden, da etwas empfindlicher auf feuchte Kühle. Zudem ist es ratsam, nur große Pflanzen ins Freiland zu setzen, wenn diese schon Schößlinge gebildet haben und einen kräftigen Stamm vorweisen.
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Von links nach rechts: Pampa Gras, Musa Basjoo und Musa Sikkimensis - schön zu erkennen an den roten Einfärbungen in den Blättern während der ersten Jahre
Beschreibung:
Die Banane (Musa) ist eine infolge der Scheinstämme baumartig aussehende Staude, die mehrere Meter Höhe erreichen kann. Den zahlreichen Bananenarten gemeinsam ist, daß sie mehr oder weniger stark unterirdische Ausläufer bilden. Der Scheinstamm wird durch die Blattbasen der mitunter meterlangen Blätter gebildet. Die Bananenblätter sind nicht gefiedert, aber durch den Wind oft fiederähnlich auseinandergerissen (siehe Bild unten). Heimisch ist die Musa sowohl in den Tropen als auch in gemäßigten Zonen. Die artenabhängig mehr oder weniger großen gelben Bananen-Früchte dürften wohl jedem bekannt sein.
Substrat:
Das Substrat sollte durchlässig sein. Ansonsten stellt die Musa keine besonderen Ansprüche.
Wasserbedarf:
Der Wasserbedarf der Banane ist stark abhängig von der Anzahl der Blätter und als recht hoch zu bezeichnen, da über die großen Blattflächen viel Wasser verdunstet wird.
Lichtbedarf:
Im Sommer möglichst sonnig. Auch Jungpflanzen vertragen die pralle Mittagssonne, sollten aber allmählich daran gewöhnt werden. Im Winter ebenfalls möglichst hell.
Temperatur:
Während der Wachstumsphase gern warm. Die Überwinterung der meisten Arten sollte bei etwa 10 °C erfolgen, wobei einzelne Arten (z.B. Musa basjoo, die Japanische Faserbanane) eingeschränkt frostresistent sind.
Sonstiges:
Auch wenn Bananenpflanzen gern in voller Sonne stehen, muß man sie nach der Überwinterung unbedingt wieder langsam an die Sonne gewöhnen. Und trotz des hohen Wasserbedarfs mögen Bananen keine Staunässe.
Unbeschädigte Blätter erhält man nur an einem sehr windgeschütztem Standort. In der freien Natur sind Bananenstauden infolge "Wind und Wetter" in der Regel etwas bis ziemlich zerzaust (die Blätter reißen an viele Stellen seitlich teilweise bis zur Stielverdickung ein.
Verwandte Arten:
Es existieren viele unterschiedliche Musa-Arten und noch viel mehr Pflanzen, die zwar ähnlich wie Bananenstauden aussehen, aber nicht zur Familie der Musaceae gehören. Recht bekannt sind beispielsweise sogenannte "Zierbananen" (Ensete ventricosum) und Strelitzien (Strelitzia reginae).
Hier unsere Bananen etwa 10 Tage nach dem Auspacken am 15.04.2009.
Als Winter Schutz diente eine Schüttung mit gehäckseltem Stroh verschiedener Miscanthus- Arten in einer Höhe von etwa 40 cm aus eigener Herstellung.
Diese Miete wurde mit Baufolie (transparentes PE) gegen Durchnässung vom Regen abgedeckt.
Musa Sikkimensis
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darunter verschiedene Musa Basjoos
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